Design-für-Gründer | Pole Position bei Google
Wie landet man bei Google auf der ersten Seite? Im nächsten Artikel zeige ich Ihnen die Basics. Wie Sie in vier Schritten Ihr Ranking auf den Sprung helfen.
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Wie landet man bei Google auf der ersten Seite?

SEO – erhöhen Sie Ihre Chance auf die Pole Position!

Die schlechte Nachricht zuerst: Suchmaschinenoptimierung ist ein kontinuierlicher Prozess. Einfach nur ein paar Keywords einzugeben nutzt gar nichts. So muss man schon zig Faktoren beachten und ständig pflegen, um es auf die erste Seite bei Google zu schaffen.

DIE GUTE NACHRICHT: Sie können sofort anfangen, sich die Pole Position zu erobern. Wenn Sie gar nichts tun, werden Sie ganz sicher nicht gefunden. Also fangen Sie mit nachfolgenden Basics an und arbeiten Sie sich Schritt für Schritt nach vorne!

1. Optimieren Sie Ihren MarkenNamen und Slogan.

URL, Titel und Beschreibung sind genau die drei Elemente, die sowohl Benutzern als auch Suchmaschinen verraten, worum es auf Ihrer Website geht. Ihre URL sollte kurz, klar und „relevant“ sein. Mit „relevant“ meine ich, dass Ihr Namen einen Bezug zum Kundenproblem herstellen sollte. Wonach suchen Sie, wenn Sie die Algen in Ihrem Aquarium loswerden wollen? Nach „Algen im Aquarium“ oder „JBL PhosEx“? Fantasie- und Familiennamen sind zwar sehr individuell, aber funktionieren bei der Suche nur, wenn Ihre Marke bereits bekannt ist. Wenn Sie sich als Starter dennoch für einen Fantasienamen entscheiden, brauchen Sie auf jeden Fall einen „relevanten“ Slogan. Ihr Slogan sollte ausdrücken, welches Problem Sie lösen und für wen Sie das tun. Einige positive Beispiele aus der Bloggerszene:

Frauenbusiness – Mehr Freiheit. Mehr Kunden. Mehr Spaß an Deiner Arbeit.

TravelWorkLive – Der Blog für digitales Business und Reisen

Affenblog – Hol dir unseren kostenlosen Kurs „Internet Marketing für smarte Blogger“

Schreibsuchti – Schreibtipps für Blogger, Texter und Autoren

Alle haben ganz klar formuliert, wofür sie stehen. Sowohl im Namen als auch im Slogan.

Wenn Sie noch in der Start-up-Phase sind, lohnt es sich auf jeden Fall, Ihren Namen nochmals kritisch zu überdenken. Überlegen Sie sich, mit welchen Suchbegriffen Ihre Kunden nach Ihnen suchen. Bringen Sie Ihren Slogan auf den Punkt.

TIPP: Slogans.de ist das große prämierte Rechercheportal rund um Slogans, Claims und ihre zugehörigen Marken. Hier gibt es Sloganrecherche, Plagiatabsicherung, Konkurrenzanalyse und Inspiration.

Nutzen Sie den Metatag „Beschreibung“, um potenzielle Kunden und die Suchmaschinen über Ihre Produkte oder Dienstleistungen aufzuklären. Google nutzt nämlich diese Beschreibung für die Snippets Ihrer Webseite. Ich benutze in WordPress das Plugin „All In One SEO Pack“. Das bietet mir einen Preview des Snippets. Optimal ist eine Optimierung für jede einzelne Seite Ihrer Website.

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2. Warum Content immer noch King ist.

An erster Stelle schreiben Sie für Menschen und nicht für Suchmaschinen! Die inneren Werte zählen hier mehr als die äußeren. Content Marketing ist laut Wikipedia eine Marketing-Technik, die „mit informierenden, beratenden und unterhaltenden Inhalten die Zielgruppe ansprechen soll, um sie vom eigenen Unternehmen und seinem Leistungsangebot oder einer eigenen Marke zu überzeugen (…)“. Dabei geht es nicht um Verkauf, sondern um eine positive Assoziation mit Ihrem Unternehmen. Es geht darum, einen Mehrwert für Ihre Marke und Produkte zu kreieren. Ihr Image steht hier auf dem Spiel. Nutzen Sie deswegen diese Möglichkeit, die Probleme Ihrer Kunden anzusprechen und ihre Fragen zu beantworten. Mit einem individuellen Schreibstil und spannenden Storys können Sie sich vom Wettbewerb unterscheiden.

Erst wenn die inneren Werte stimmen, können Sie das Äußere optimieren. Und das geht so:

• Formatierung:
Vermeiden Sie eine Bleiwüste! Wer liest gerne unendlich lange Texte, vor allem auf mobilen Geräten? Gliedern Sie Ihre Inhalte in Absätzen mit Zwischenheadlines. Nutzen Sie Aufzählungen oder Nummerierungen.

• Hervorhebungen:
Sind bestimmte Wörter oder Sätze hervorgehoben? Dabei zählen vor allem das Titel-Element, Überschriften (H1 und H2), semantische Hervorhebungen wie em, strong und bei einigen Suchmaschinen auch b oder i.

• Wortdichte:
Welche Worte werden besonders häufig benutzt, besonders am Textanfang?

• Rechtschreibung:
Kann man aufgrund von Rechtschreibfehlern Rückschlüsse auf die inhaltliche Qualität ziehen?

• Meta-Angaben:
Passen die Meta-Angaben auch zum sonstigen Inhalt?

• Links:
Fügen Sie weiterführende (interne) Links ein.

3. Gehen Sie „Klinken putzen“.

Sie kommen nicht drum herum, Kooperationen einzugehen oder andere Medien wie Video oder Facebook einzubinden. Das Ranking orientiert sich danach, wie viele andere, externe (!) Seiten auf Ihre Site verlinken. Der Gedanke dahinter: Wäre Ihre Site „schlecht“, würden nur wenige darauf verlinken. Je mehr andere Webseiten aber auf Ihre Site verlinken, desto höher das Ranking. Haben die verweisenden Seiten selbst schon ein hohes Ranking, steigt das Ranking Ihrer Site umso mehr.

Auch hier sollten Sie jedoch nicht übertreiben. Suchen Sie nur die Kooperationen heraus, die eine qualitativ hochwertige Ergänzung zu Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung darstellen. Und vergessen Sie das Prinzip vom „Geben und Nehmen“ nicht. Oder wie man im Geschäftsjargon auch sagt: Kreieren Sie eine Win-win-Situation. Überlegen Sie sich, was Sie den anderen an Mehrwert bieten können. Und werden Sie erst mal „warm“ miteinander. Erfolgreiche Webseitenbetreiber sind auch „nur“ Menschen. Einen Wildfremden in dem Glauben zu überfallen, dass er Sie einfach so unterstützen muss, wird wohl kaum erfolgreich sein.

TIPP: Auf Open Site Explorer können Sie die Domain-Autorität Ihrer Website prüfen. Die Domain Authority gibt an, wie bedeutsam eine Website für ein bestimmtes Thema ist. Ein Wert zwischen 90 und 100 ist außerordentlich gut. Wenn Sie (noch) unter 30 liegen, können Sie noch einiges verbessern. Achtung: Die DA-Werte wachsen mit dem Alter Ihrer Website, mittels SEO und über „autoritäre“ Backlinks. Wenn Sie gerade erst anfangen, können die Werte noch nicht hoch sein.

4. Ein Bild sagt mehr als Tausend WORTE …

Allerdings nur für Menschen. Eine Suchmaschine kann damit gar nichts anfangen. Es sei denn, Sie verwenden das „Alt-Attribut“ und den „Titel-Tag“. Das „Alt-Attribut“ gibt Ihnen die Möglichkeit, einen Alternativtext zu zeigen, wenn das jeweilige Bild, aus welchem Grund auch immer, nicht dargestellt werden kann. Dies wird von den Suchmaschinen erkannt. Außerdem sollte der Dateiname das Bild beschreiben und am besten ein Keyword enthalten.

TIPP: Ihre Bilder müssen unbedingt für das Web optimiert werden. Nicht einfach das 2-MB-Handyfoto hochladen und hoffen, dass alles gutgeht. Bei langen Wartezeiten klicken die meisten weg.

Unter Pingdom können Sie testen, wie lange die Ladezeit Ihrer Website ist. Wenn Ihre Site mehr als 4 Sekunden Ladezeit braucht, sollte Sie erste Verbesserungen durchführen: Bildgröße verkleinern, besonders langsame Teile entfernen oder zu einem schnelleren Host wechseln.

FAZIT

Mit einfachen Mitteln können Sie selbst Ihr Ranking verbessern. Kontrollieren Sie regelmäßig, ob es noch Verbesserungspotenzial gibt. Sie dürfen nicht erwarten, dass Sie innerhalb kurzer Zeit auf dem ersten Platz stehen. Bleiben Sie einfach dran oder holen Sie sich professionelle Unterstützung.