Design-für-Gründer | 5-fehler-bei-der-namensfindung
Der richtige Name ist eine einfache und günstige Werbung für deine Geschäftsidee. Hier sind 5 Fehler bei der Namensfindung, die du NICHT machen solltest!
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DU oder ICH?

Softselling für Entrepreneurs, leichter Kunden gewinnen, Kundenansprache optimieren

Mir fällt immer wieder auf, dass viele Unternehmen und Entrepreneurs nur über sich selbst sprechen. Egal, ob on- oder offline: Ich kann, ich biete, ich habe. Wir entwickeln, wir sind, wir machen. Ich, ich, ich und nochmals ich.

15 MINUTEN WELTRUHM

Vielleicht kommt es daher, dass wir alle Egoisten sind? Wir alle wollen gern im Mittelpunkt stehen. Auch wenn sich das jetzt „politisch-nicht-korrekt“ anhört, aber wir alle wollen 15 Minuten Weltruhm. Das hat Andy Warhol schon früh erkannt.

Wenn du nicht gerade Kardashian heißt und digitaler Körperkult nicht dein Business ist, warum stellst du dann nicht das Bedürfnis deiner Interessenten in den Mittelpunkt deiner Kommunikation? 
Du kannst damit anfangen, auf deine Formulierungen zu achten. Verwende die „du-Formulierung“, und gib deinen Kunden die Hauptrolle. Nicht: „Ich zeige dir“, sondern: „Hier siehst du“. Nicht: „ich schicke dir“, sondern „du bekommst“.

Über-Uns-Seite

Ich gebe zu, dass die Über-Uns-Seite die meistbesuchte Seite ist. Menschen wollen nun mal wissen, mit wem sie es zu tun haben. Ob du ihnen sympathisch bist, und ob du es wirklich draufhast. Auf dieser Seite gehört deine Story auf jeden Fall in den Mittelpunkt. Aber auch nur hier! Und bitte nur mit relevanten Informationen.

Wenn du in deiner Freizeit jede Minute auf deiner Harley verbringst, macht es Sinn, über deine Passion zu erzählen, WENN du ein Motorradgeschäft betreibst, eine Werkstatt hast oder über Motorradfahren blogst. Wenn du jedoch das beste Futter für leuchtende Zierfische verkaufst, haben die Motorradtouren in deiner Kommunikation nichts zu suchen. Dein Business hat dann absolut nichts mit dem Harley Davidson-Feeling zu tun. Verwende nur die Geschichten, mit denen du deine Kunden überzeugst, dass DU die richtige Lösung hast.

Was hat dein Kunde davon?

Und wenn du schon dabei bist, „ich“ in „du“ zu ändern, dann überlege doch mal, mit welchem Anliegen deine Kunden zu dir kommen. Was GENAU ist für deinen Kunden wichtig? Welche Probleme hat er, und was hat er von deinem Produkt oder deiner Dienstleistung? Interessenten suchen fast nie nach Produkteigenschaften, sondern nach dem Ergebnis dieser Eigenschaften. Ein Beispiel: Eine Eventorganisation überlegt, ob sie ihr nächstes Event auf einer LED-Wand inserieren soll. Die Organisation kauft also nicht einen „Pixel Pitch von 3,91 mm“, sondern eine Lösung, um möglichst viele Besucher zu erreichen.

Fazit

Wenn du deine Wahrnehmung von „ich“ nach „du“ verschiebst, ist es viel einfacher, deine Kunden von deinem Business zu überzeugen. Einfach mal einen anderen Standpunkt einnehmen.

Auf dein Business,
deine Corrine

P.S. Wenn du dein Business auch Kundenfreundlich aufbauen willst, dann lade ich dich auf ein Kennenlerngespräch ein: Zum Kennenlernen, Fragestellen und Zweifelausräumen.