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Portraitfotos für die Website

Die meistgestellten Fragen

Ich bin nicht fotogen, das wird sowieso nichts!
Ich mag nicht vor der Kamera stehen.
Brauche ich überhaupt Portraitfotos für meine Website?
Muss ich posen? Was soll ich anziehen?
Welche Location passt?
Ich muss erst noch zum Frisör. Ich muss noch 10kg abnehmen.

Es gibt viele Fragen und Bedenken rund um das Thema Fotoshooting.
Hier habe ich die Antworten auf die meistgestellten Fragen zusammengetragen.

1. Brauche ich überhaupt Portraitfotos für meine Website?

Definitiv ja. Gerade bei Dienstleistungen, die sehr persönlich sind, wie z.B. Coaching, wollen deine Kunden wissen, mit wem sie es zu tun haben. Nicht umsonst ist die Über-Mich-Seite eine der meistbesuchten Seiten.

Interessenten wollen wissen, wie du zu deinem Thema stehst und ob ihr zusammenpasst. Hier hast du die optimale Gelegenheit, deine Persönlichkeit zu zeigen und bei deiner Zielgruppe sympathisch rüberzukommen. Sympathie ist der Schlüssel zu einer angenehmen Zusammenarbeit.

2. Was für Fotos brauche ich denn?

Setze auch in Sachen Businessfoto auf Professionalität und mache einen ordentlichen Plan. Das heißt:
1. Definiere deine Markenidentität
• Welche Werte willst du nach Außen tragen?
• Welche Zielgruppe passt zu dir?
• Was ist dir wichtig bei deiner Arbeit?

2. Definiere deinen Stil
• Wie willst du wahrgenommen werden? Notiere einfach Stichwörter, wie z.B. aufgeschlossen, fröhlich, seriös, distanziert.
• Was für ein Mensch bist du? Fühlst du dich wohl im Anzug, Designeroutfit oder in Sportklamotten? Darf das Ergebnis etwas verrückt, experimentell oder lustig sein, oder doch lieber seriös, romantisch oder verträumt?
• Welcher Bildstil passt zu deinem Business? Schau mal auf Pinterest oder auf meinem Portfolio, um Ideen zu sammeln. Passt das zu deiner CI?
• Welcher Hintergrund passt zu deinem Stil? Dunkel, hell, im Studio oder on Location?
• Welche Location passt zu deinem Business? Darfst du dort fotografieren (eventuell mit dem Gebäudemanagement abklären)?

3. Welche Bildinhalte brauchst du?
• Willst du Einblicke hinter den Kulissen geben?
• Willst du Fotos von dir im Homeoffice am Laptop? Eventuell in Kombination mit Detailaufnahmen von deinem Arbeitsumfeld, wie z.B. Materialien in einer Manufaktur. (Anmerkung: Im Moment sieht man überall „Snapshots“ hinter dem Laptop. Frage dich, ob du dich damit genügend unterscheidest von der Masse.)
• Hast du Mitarbeiter, und brauchst du Teamfotos?
• Gibt es Accessoires, Requisiten oder Produkte, die du verwenden kannst? Wenn du eine Manufaktur für tolle Handtaschen betreibst, macht es durchaus Sinn, dich in der Manufaktur, aber auch mit einigen deiner Lieblingstaschen abzulichten.

3. Welche technische Kriterien müssen Business-Fotos erfüllen?

• Portraitfotos sollten an der richtigen Stelle scharf sein.
Wenn alles im Bild gleich scharf ist, wird das Auge nicht zum Wesentlichen geführt. Es macht die Komposition unruhig und unästhetisch. Im Umkehrschluss bedeutet das also, dass der Hintergrund am besten unscharf sein sollte.

Fotografie - Schärfe richtig

Welches Portrait findest du besser? Es ist, meiner Meinung nach, für die Komposition und den Gesamteindruck entscheidend, ob der Hintergrund unscharf ist.

• Für jedes Foto gilt: Die richtige Beleuchtung ist einer der entscheidenden Faktoren für ein gelungenes Bild.
Dabei ist es egal, ob es um Architektur, Produkt-, Business- oder Portraitfotos geht.
Fotografieren ist von den griechischen Begriffen „phōs, phōtós“ Licht/Helligkeit“ und „gráphein“ „malen, schreiben“ abgeleitet, Also: MALEN MIT LICHT.
Ein guter Fotograf kann mit Licht eine bestimmte Atmosphäre oder einen Bildstil kreieren. 

Hier kannst du sehen, wieviel Stimmung du mit der richtigen Beleuchtung kreieren kannst. Oder eben nicht 🙁
(Beim zweiten Foto fehlt es auch an Linienführung, Scharf/Unscharf und den optimalen Standpunkt.) 

Fotografie - schlechte Beleuchtung

• Die Bildkomposition muss stimmig sein.
– Die Linienführung sollte eindeutig sein und den Blick auf das Hauptmotiv führen.
– Außerdem sollten sich im Hintergrund keine störende Elemente befinden wie z.B. ein Ast, der aus dem Kopf wächst. Wenn es im Hintergrund schon viele kleine Details gibt, wie z.B. Bäume, dann sollten diese wenigstens unscharf sein.
– Farben und Formen zu einander passen.

Im ersten Foto stimmt alles: Die Linienführung, die Farben und Formen, die richtige Schärfe, die „Pose“, der Kamerastandpunkt. Im zweiten Bild stimmt das alles gar nicht. 

• Unterschiedliche Kanäle brauchen unterschiedliche Formate.
Der Fotograf sollte darauf achten, dass die Komposition oder Bildausschnitt etwas links oder rechts von der Mitte ist. Am besten mit viel „Fleisch“ rundherum, so das du links oder rechts von deinem Portrait Text platzieren oder einen Bildausschnitt für die jeweilige Kanäle anpassen kannst.

Die Formate:
Pinterest: 1000 x 1500 Pixel (Hochformat)
Instagrampost: 1080 x1080 Pixel (Quadratsich)
Facebookbeitrag: 940 x 788 Pixel (Querformat)
Websiteheader: 1920 x 700 Pixel (Panorama)

• Die Fotos sollten auch in höher Auflösung vorliegen, so dass man sie für Druck verwenden kann. (300 dpi bei minimal DINA4)

• Fotos für Onlineverwendung müssen ordentlich komprimiert werden, damit die Ladezeiten für deine Seiten niedrig bleiben. Google und deine Kunden mögen nun mal keine lange Ladezeiten.

• Der Gesichts- oder Körperausdruck muss passen. Der Fotograf sollte dir beim Posen helfen und die für dich schmeichelhafte Pose herausfinden.

• Bei Portraitfotos haben der Kamerastandpunkt und das richtige Objektiv einen großen Einfluss auf das Endergebnis. Ein wenig zu hoch oder zu niedrig und schon bekommt man einen ganz anderen Ausdruck.

• Außerdem sollten die Fotos zu deinem Stil und zu deinem Business passen.
Ein Klischee-Beispiel: Ein Personal Trainer muss nicht unbedingt im Anzug im Büro abgebildet werden und ein Accountant nicht in Jogginghose auf der Couch. Sag allerdings niemals „nie“! Es kann manchmal gewünscht sein, mit solchen Klischees absichtlich zu spielen. Das hängt ganz von deinem Konzept ab.

4. Welche Outfits ziehe ich beim Fotoshooting an?

REGEL NR 1: Ziehe Klamotten an, in denen du dich wohl fühlst.
Wenn du meinst, dass du nicht gut aussiehst in dieser einen Bluse, dann bringe sie nicht zum Fotoshooting mit! Es bringt auch nichts, wenn du ein schickes Oberteil anziehst, das bei jeder Bewegung nach oben rutscht.

REGEL 2: Es müssen Klamotten sein, die du auch bei deinen Kunden tragen würdest.
Wenn du niemals ein Kostüm anziehst, tue es auch nicht beim Fotoshooting. Frage dich, was in deiner Branche geht und was am Besten zu dir passt.

Am besten bringst du einige Basics in neutralen Farben mit, z.B. eine Jeans und eine Stoffhose mit hellem und dunklem T-Shirt oder Bluse. Die kombinierst du mit verschiedenen Oberteilen, wie z.B. Lederjacke, Designer-Oberteil oder was sonst so zu dir passt. Bringe lieber etwas zu viel mit, als zu wenig. Packe auch verschiedene Schuhe ein. Jeans mit Sneakers sagen etwas ganz anderes aus als mit Pumps. Natürlich kannst du auch unerwartete Kombis machen, wie z.B. schickes Kleid mit Springerstiefeln. Es hängt ganz von deiner Persönlichkeit ab 😉

5. Für welchen Hintergrund soll ich mich entscheiden?

Egal, ob du im Studio oder on Location fotografierst, du kannst mit dem Hintergrund variieren. Im Moment ist es ein Hype, alle Zuhause hinter dem Laptop zu fotografieren. Ich persönlich finde, dass man sich damit so gar nicht von der Masse unterscheidet. Mal abgesehen davon, dass nicht jedes Wohnzimmer als Hintergrund geeignet ist. Wenn Familienfotos, Bücherregale und Pflanzen ablenken vom Wesentlichen, sollte man eine andere Location suchen oder ins Studio gehen. Mit Photoshop kann man fast jeden Hintergrund herbeizaubern. Egal was zu dir passt – Vintagelook, Bokekeffekt oder moderne Innenräume – die meisten Wünsche lassen sich gut umsetzen, wenn man es vorher plant.

Mein Motto in Sache Hintergrund lautet:
WENIGER IST MEHR!

6. Muss ich irgendwelche Posen lernen?

Erstens: Du MUSST gar nichts 😉
Wie du optimal rüberkommst, ist von Person zu Person anders. Manche Leute kommen natürlicher rüber, wenn sie sich bewegen. Andere fühlen sich besser beim Sitzen. Wieder andere haben Spaß daran, verschiedene Posen auszuprobieren. Das ist sehr individuell, und das sollte der Fotograf gemeinsam mit dir in lockerer Atmosphäre herausfinden.

Bei meinen Shootings bekommst du Haltungs- und Gestik-Coaching. Es gibt nun mal einige Tricks, mit denen man gleich besser aussieht. Ein guter Fotograf kennt sie und hilft dir dabei, dich optimal in Szene zu setzen.

Wenn du willst, kannst du dir auf Pinterest Ideen holen und mir zeigen, welche Posen dir gut gefallen. Bring einfach Bilder zu Inspiration mit zum Fotoshooting. Das bedeutet nicht, dass die eins zu eins zu dir passen müssen. Das musst du ausprobieren. Manchmal braucht es kleine Änderungen, um zum optimalen Ergebnis zu kommen. Das kann man sofort in der Kamera anschauen. Deswegen bekommst du von mir immer Feedback: Ich zeige dir wie die Wirkung von bestimmten Einstellungen und deiner Gestik ist. Dann kannst du selbst entscheiden, wie du dir am besten gefällst.

7. Wie soll ich mich vorbereiten?

Hauptsache rechtzeitig
Wenn du auf dem letzten Drücker noch Sachen packen musst, wirst du eventuell wichtige Dinge vergessen.
• Plane dein Frisörtermin richtig ein. Für manche heißt das eine Woche vorher, und für andere ist das kurz vor dem Fotoshooting.
• Trinke ein Tag vorher viel Wasser, damit deine Haut besser aussieht.
• Sorge dafür, dass du keinen Stress hast und dich voll auf das Fotoshooting konzentrieren kannst. Wenn du unter Zeitdruck stehst, kannst du dich vor der Kamera nicht entspannen.
• Bringe die richtigen Outfits, Accessoires und/oder Utensilien mit.
• Wenn bei dir vor Ort fotografiert werden soll, dann bereite die Location vor (eventuell aufräumen, dekorieren oder Möbel und oder Deko wegräumen

8. Brauche ich einen Profi, oder kann ich die Fotos selber machen?

Wenn du oder eine Bekannte in der Lage ist, alle vorherige Punkte zu berücksichtigen, kannst du es durchaus selbst probieren. Ein gute Kamera reicht nicht aus. Du musst auch damit umgehen können. Ein guter Fotograf bringt sowohl technisches Können als auch Kreativität und Gespür für dem jeweiligen Persönlichkeit mit.

9. Wie oft brauche ich neue Fotos?

Aktualisiere deine Bilder immer dann, wenn
• du wesentlich anders aussiehst
• du neue Mitarbeiter hast
• du auf vielen Kanälen aktiv unterwegs bist

Ich empfehle einmal im Jahr eine neue Session zu machen, damit du für deine Website aktuelle und frische Fotos hast. Alles ist nun mal im Fluss. Auch du und dein Business entwickeln sich weiter. Bleibe einfach aktuell!
Wenn du regelmäßig blogst und auf Social Media unterwegs bist, brauchst du ständig neue Bilder. In dem Fall empfehle ich dir mindestens zwei- bis dreimal im Jahr ein ausgiebiges Shooting.

10. Platzierung auf deiner Website

Auf deiner Website brauchst du nicht so viele Fotos wie in den Social Media-Kanälen.
Allerdings solltest du nicht auf die Verwendung verzichten. Gute Business-Fotos haben nun mal Eigenschaften, die dir dabei helfen, deine Angebote zu verkaufen:
• Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
• Fotos haben eine hohe Glaubwürdigkeit.
• Bilder wirken emotional.

Wie viele Bilder brauchst du?
Das hängt von deiner Website ab. Eine einfache Website für einen Coach braucht etwa zwei bis fünf Bilder. Für eine Manufaktur kommen schnell 10 bis 12 Bilder zusammen. Wer mit einem Team arbeitet, sollte eventuell auch sein Team vorstellen.

Wo sollte man die Fotos unterbringen?
• Auf jeden Fall auf der Über-Mich-Seite ein bis drei Fotos, eventuell mit Details aus deinem Arbeitsumfeld
• Auf der Startseite, wenn dein Business sich um dich dreht
• Eventuell in der Seitenleiste von deinem Blog
• Auf deinen Landing- und Salespages

Je länger deine Texte sind, desto öfter solltest du sie mit Bildern auflockern
Das müssen nicht alles Portraitfotos sein. Viele „Experten“ raten von der Verwendung von Stockfotos ab. Stockfotos sollten angeblich langweilig und „Einheitswurst“ sein. Dieser Generalisierung kann ich nicht zustimmen. Auch themenbezogene Fotos aus Stockarchiven können in Kombination mit der richtigen Überschrift eine sehr gute Wirkung erzielen. Es kommt nur darauf an, welches Motiv du auswählst.

Solltest du noch weitere Fragen zum Thema Business-Fotoshooting haben, dann melde dich einfach bei mir. Ansonsten wünsche ich gutes Gelingen und tolle Ergebnisse für dein nächstes Fotoshooting.

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