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Header optimieren

Websitebesucher schnell begeistern

Der erste Eindruck zählt

Es gibt fünf Fragen, die sich jeder Interessent stellt, wenn er auf deiner Website landet. Du hast ca. 2,6 Sekunden Zeit, diese zu beantworten. Danach hat dein potentieller Kunde sich intuitiv entschieden, ob er bleibt oder weiterklickt.

• Was gibt es hier?
• Spricht mich das an?
• Was habe ich davon?
• Will ich dazugehören?
• Ist das für mich geeignet?

WIR ENTSCHEIDEN ZU 95 % AUS DEM BAUCH HERAUS!

Wir alle scannen blitzschnell, ob ein Angebot zu uns passt oder nicht.
Wir wissen intuitiv: „Das ist genau mein Ding.“ und entscheiden dann sofort. 

Die Neurowissenschaft hat herausgefunden, dass unser Gehirn jede Sekunde mit 11 Millionen Bits Informationen versorgt wird. Das ist einfach viel zu viel. Wir schaffen es nicht, diese Menge bewusst zu verarbeiten. Deswegen kommt nur ein ganz kleiner Teil davon, 40 Bit um genau zu sein, in unserem Bewusstsein an. Das sind die rationelle Argumente, mit denen wir unsere Entscheidungen rechtfertigen:
„Die Manolo Blahniks sind zwar sauteuer, aber die sind so toll gemacht. Schau mal die Qualität …“

Was genau ist ein Header und warum ist der so wichtig?

Der Header ist der sichtbare obere Bereich einer Website.
In Marketingfachjargon heißt das auch „above the fold“. Ein Begriff aus dem Zeitalter der Zeitungen. Zeitungen werden in der Mitte gefaltet und den Lesern so angeboten. Die Falzlinie wird als “fold” bezeichnet. Man sieht also zuerst nur den oberen Bereich des Titelblatts.

Innerhalb von Sekunden entscheidet dein Interessent, ob er weiterlesen will oder nicht. Bei Webseiten kommt noch erschwerend hinzu, dass die nächste Website nur ein Mausklick entfernt ist. Jetzt musst du Aufmerksamkeit erregen und zum Weiterscrollen animieren.

WAS DU JETZT FÜR DEINE WEBSITE TUN KANNST

Das erste Fenster MUSS sitzen!! Interessenten sind in deiner Zentrale gelandet. Jetzt kommt es darauf an, Neugier auf mehr zu wecken. Dazu solltest du die fünf wichtigsten Fragen deiner Kunden beantworten.

Die beste Strategien für deine Website und dein Business

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Starte mit 7 Quicktipps, die deine Website sofort verbessern.

Quicktipps für deine Website

FRAGE 1

WAS GIBT ES HIER?

Noch immer stolpere ich über Webseiten, die oben in der Navigation Begriffe verwenden wie „Leistungen”, „Produkte”, „Philosophie“ oder „das Unternehmen”. Begriffe, die für jede Branche und für jedes Angebot allgemein gültig sind. Leistungen bieten wir alle. Die Frage lautet: Welche Leistungen oder Produkte genau findet man bei dir? Warum nicht gleich „Finanzbuchhaltung“ oder „Gummistiefel“ wenn es das ist, was du anbietest.

Damit sofort klar ist, worum es auf deiner Website geht, kannst du die drei wichtigsten Elemente nutzen:
1. Die Navigation – Konkretisiere dein Angebot, und vermeide allgemein gültige Begriffe.
2. Das Keyvisual – Wecke Interesse mit einem emotionalen, lustigen, wunderschönen oder provokativen Bild, das zu dir und deiner Zielgruppe passt (siehe auch Frage 2).
3. Die Überschrift – Hier darf nur ein einzigartiges Nutzenverspechen stehen (siehe auch Frage 3).

FRAGE 2

SPRICHT MICH DAS AN?

Sympathie und Stil entscheiden in Sekundenschnelle darüber, ob man dich näher kennen lernen will oder eher abgeneigt ist. Das ist bei deiner Website nicht anders als im täglichen Leben. Es gibt Menschen, die man auf Anhieb mag, und es gibt nun mal Menschen, die man lieber meidet. Die passen eben nicht zu einem.

Wenn du Berater, Trainer oder Coach bist, wollen deine Kunden wissen, mit wem sie es zu tun haben. Nutze das Bild „above the fold”, um mit einem professionellen und sympathischen Portrait von dir die Herzen deiner Kunden zu gewinnen. Sympathie ist der Schlüssel zu einem angenehmen Umgang miteinander, auch im Geschäftsleben. Zeige hier Persönlichkeit. Auch wenn du damit eventuell einen Teil der Besucher abschreckst. Du sparst dir aber viel Aufwand und eventuellen Ärger, wenn du gleich Interessenten aussortierst, die sowieso nicht zu dir und deinem Angebot passen.

Wenn du Produkte anbietest, dann stell das Produkt oder das Ergebnis davon visuell in den Mittelpunkt. Und zwar so, dass dein Kunde denkt: Das will ich haben! STICHWORT: Branding

Frage 3

SCHRITT 3: DEINE WEBSITE INDEXIEREN LASSEN

Bevor deine Website in den Suchergebnissen erscheinen kann, muss die Suchmaschine wissen, dass sie überhaupt existiert. Dafür muss die Suchmaschine deine Website durch so genannte Crawler “besuchen” und in ihren Index aufnehmen.

Crawler sind Computerprogramme, die das Internet automatisch nach Websites durchsuchen, und zwar 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Crawler schauen sich jede Website (und deren Unterseiten) von oben bis unten an: Texte, Bildbeschreibungen und alle Links. In diesem ersten Schritt wollen sie nur wissen, was sich auf der Website befindet. In einem zweiten Schritt werden die Inhalte analysiert. Dann wird dein SEO wichtig. (Siehe nächster Blogbeitrag)

Deine Website kann nur dann in den SERPs (Search Engine Result Pages = „Suchmaschinenergebnisseiten“) angezeigt werden, wenn sie vom Google-Index aufgenommen wurde.

IST DEINE WEBSITE BEI GOOGLE INDEXIERT?

Über die Suchleiste von Google kannst du ganz einfach überprüfen, ob deine Website bereits indexiert wurde oder nicht.
TIPP: Gebe einfach “site:” bei Google ein, und ergänze deine URL, ohne „https://“
Hat Google deine Website bereits erkannt, erscheint nun eine Auflistung der Website mit allen Unterseiten. Falls nicht, erhältst du eine Fehlermeldung.

Ist deine Site bei Google indexiert

So indexierst du deine Website bei Google

– Gehe zur Google Search Console.
– Navigiere zu „URL-Prüfung“.
– Kopiere die URL, von der du möchtest, dass sie im Index landet, in das Suchfeld.
– Warte, bis Google die URL geprüft hat.
– Klicke den Button “Indexierung beantragen”.

Website indexieren bei Google

WIE LANGE DAUERT ES, BIS MEINE SEITE BEI GOOGLE ERSCHEINT?

Geduld. Du kannst nicht beeinflussen, wann Google seine Crawler auf dich loslässt. Wie oft eine Website von Crawlern durchsucht wird, ist von Website zu Website unterschiedlich. Manchmal dauert es ein paar Tage und manchmal ein paar Wochen. Google „crawlt“, z. B. Nachrichtenseiten dauerhaft, weil die Suchergebnisse zeitnah zu finden sein müssen. Um deine Inhalte für Google wichtiger zu machen, musst du kontinuierlich SEO betreiben. Dazu im nächsten Beitrag die Basics.

ASSISTIERE GOOGLE MIT EINER XML-SITEMAP.

Eine Sitemap ist ein Verzeichnis sämtlicher Unterseiten einer Domain. Mit einer Sitemap kannst du Suchmaschinen mitteilen, welche URLs in den Suchergebnissen bevorzugt angezeigt werden sollen. Das sind die kanonischen URLs. Eine Sitemap in der Skriptsprache XML ist für Suchmaschinen leicht lesbar. Mit einer XML-Sitemap machst du es Google noch einfacher, alle Inhalte deiner Website zu erfassen.

SO TRÄGST DU DEINE SITEMAP BEI GOOGLE EIN:

– Fertige zuerst eine Sitemap deiner Website an.
Die beide SEO-plugins „Yoast SEO“ und „All in One SEO“ bieten eine einfache Lösung, eine Sitemap zu erstellen.
Wenn du nicht bereits eines dieser Plugins installiert hast, solltest du das jetzt sofort tun. Die beide Plugins sind das A und O für dein SEO-Optimierung!
– Navigiere in der Google Search Console zu „Sitemaps“, gib den von dem Plugin erstellten Sitemap-URL ein, und klicke auf „senden“.

FAZIT

Du musst nicht tagein, tagaus auf „Social“ aktiv sein, um von Interessenten gefunden zu werden. Eine Anmeldung bei Google My Business lohnt sich. Egal ob du ein online Business betreibst oder ein regionales Geschäft hast (wie z. B. ein Kosmetikstudio). Mit Google My Business kannst du deine Firma online besser präsentieren und Google bei der Indexierung deiner Website nachhelfen. So wirst du besser gefunden.

Ich hoffe, dieser Artikel war hilfreich. Willst du auch mehr aus deiner Website herausholen? Dann lass uns reden.

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