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Melde deine Website bei Google an – so geht’s

Social Media ist keine Pflicht.

Du bist als Selbstständige nicht verpflichtet, permanent auf Social Media unterwegs zu sein.

Etwa ein Drittel meiner Kunden findet mich bei Google. Das Ergebnis habe ich auch nicht über Nacht erreicht, aber ich muss nicht 24/7 Stories posten, supersexy aussehen oder endlos Kommentare verschicken.

Der erste Schritt, um bei Google besser gefunden zu werden, ist eigentlich ganz simpel:
Nutze Google My Business.

Ich habe für mich und meine Kunden sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Wenn du kein Online-Business betreibst, lohnt sich das Preis/Leistungsverhältnis enorm. Die Google-Tools sind nämlich kostenlos, und du musst dich nicht jeden Tag dort herumtreiben. Einmal einrichten und regelmäßig (ca. 1 mal im Monat) aktualisieren reicht. Wie das geht, zeige ich dir hier

Deine Website bei Google anmelden in drei Schritten

Nach meiner Erfahrung erwarten Kunden oft, dass ihre Website sofort bei Google gefunden wird, sobald die online geschaltet wird. Bevor Google deine Website anzeigen kann, muss sie erst wissen, dass du existierst. Dabei kannst du nachhelfen.

Hier sind die ersten drei Schritten, die du unbedingt machen (lassen) solltest, wenn deine Website online geht:
• Schritt 1: Einen Google-Account anlegen
• Schritt 2: Google Search Console verknüpfen
• Schritt 3: Deine Site indexieren lassen

Schritt 1: Einen Google-Account anlegen

Der erste Schritt besteht darin, ein Google-Account anzulegen. Am einfachsten machst du das, indem du deine Onlinepräsenz bei Google My Business anmeldest.

Ich selbst habe gute Erfahrungen für mich und meine Kunden damit gemacht. Google My Business ist ein kostenloses Tool, mit dem du ganz einfach dein Unternehmen bei Google Maps und in der Google Suche präsentieren kannst. Voraussetzung ist, dass das Unternehmen wenigstens (potenziellen) „Gesichtskontakt“ mit dem Kunden haben könnte. Wenn du ein pures Online-Business betreibst und für deine Kunden nur digital zur Verfügung stehst, bist du für Google Maps uninteressant.

Die Vorteile von Google My Business:

• Es ist ein einfach zu verwendendes Tool.

• Du wirst in Google (Maps) gefunden. Ein Beispiel:
12.651 Nutzer haben meine Ferienwohnung auf Google gefunden. Ganz ohne Kosten, nur mit einem wenig Aufwand.

• Du kannst Beiträge veröffentlichen – am besten du veröffentlichst deine Blogbeiträge gleich auch hier.

Websitebesucher generieren

• Du bekommst ein extra Feld rechts neben dem Suchergebnis mit allen wichtigen Angaben zu deinem Business und einen Link zu deiner Website. 

• Du kannst hier deine Produkte und/oder Dienstleistungen kurz beschreiben und direkt auf die richtige Webseite/Landingpage verlinken.

• Du kannst Fotos und Videos hochladen – Ich werde regelmäßig über meine Fotos gefunden. Die Fotos müssen natürlich SEO-optimiert sein.
Bei Firmen, die Fotos im Unternehmensprofil haben, werden 42 % mehr Wegbeschreibungen auf Google Maps abgerufen als bei denen, die keine Fotos verwenden. Außerdem erzielen diese Unternehmen 35 % mehr Klicks auf Links, die zu ihrer Website führen.

Unternehmen darstellen bei Google

• Wenn du dein Business hier angemeldet hast, kannst du auf die Google Search Console zugreifen. Die Console brauchst du zum Beispiel, um deine Sitemaps einfach bei Google hochzuladen. Außerdem stehen dir eine Menge Ranking-Insights zur Verfügung. Hier kannst du unter anderem sehen, was die häufigste Suchanfragen für deine Website sind oder wie viele Klicks und Impressionen es auf deiner Website gibt.

Die Nachteile von Google My Business:

• Die Bewertungsmöglichkeit kann auch missbraucht werden.
Auch ich habe leider schon erlebt, dass jemand einfach negative und falsche Behauptungen verbreitet. Jeder kann eine Bewertung hinterlassen, egal ob die Fakten richtig sind oder nicht. Das kann unter Umstände geschäftsschädigend sein. Eine negative Bewertung kannst du nicht einfach selbst löschen. Das musst du bei Google beantragen, und die antworten meistens sehr spät oder gar nicht. Mittlerweile haben sich eine ganze Reihe Anwälte darauf spezialisiert, negative Bewertungen von Google löschen zu lassen. Anbei einige Links:
https://deine-bewertung-loeschen.de/
https://www.rezensionen-loeschen.de/
https://bewertungsloescher.de/

So meldest du dich bei Google My Business an:

  1. Klicke auf folgenden Link: https://bit.ly/3zqbJgq
  2. Klicke auf „jetzt loslegen“, und fülle alle notwendige Angaben aus. (Später kannst du ins Detail gehen, siehe Punkt 4.)
  3. Am Ende musst du verifizieren, dass es dich wirklich gibt. Dazu kannst du dir eine Postkarte mit einem Bestätigungscode von Google schicken lassen. Nicht vergessen, diesen Code auch einzugeben. Solange deine Website nicht bestätigt wurde, hast du keinen Account und wirst nicht bei Google gelistet.
  4. Fülle deine Firmenpräsentation mit Fotos, Videos, Produkt- und Leistungsbeschreibungen.
    Tipp: Teile deine Blogbeiträge auch bei Google, inkl. link. 
Blogbeiträge auf Google veröffentlichen

SCHRITT 2: Die Google Search Console einrichten

Auch die Google Search Console ist kostenlos. Die Search Console ist eine Art “Google Analytics Light”. So kann die Search Console nur auf eine einzelne Domain verweisen und hat eine Obergrenze von 1000 URLs. Das reicht in der Regel dicke für Websites von Solopreneurs und KMUs. Für die Suchmaschinenoptimierung ist das Tool aber sehr wertvoll und ist außerdem sehr einfach zu bedienen.

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Search Console einrichten:

1. Google Search Console öffnen
(search.google.com/search-console). Du musst dafür ein Google Account haben (siehe Schritt 1).

2. Property hinzufügen.
Gebe dein URL ein:
links, wenn du eine DNS-Bestätigung durchführen kannst,
rechts für andere Bestätigungsmethoden.
Anschließend erscheint ein Fenster mit verschiedenen Möglichkeiten deine Inhaberschaft zu bestätigen.

Property auf der Google Search Console einrichten
Property einrichten, Inhaberschaft bestätigen

3. Bestätige deine Website!
Als nicht-Serveradmin präferiere ich die einfache Eintragung des HTML-Tags im Header mit dem Plugin „Head&Footer Code“. Nach einem Klick auf den Bestätigungsbutton ist deine Website mit der Google Search Console verknüpft. 
Jetzt hast du Zugriff auf alle Funktionen der Console. Eine der wichtigsten Funktionen ist das Indexieren deiner Site.

Property einrichten, Metatag in headcode kopieren

SCHRITT 3: Deine Website indexieren lassen

Bevor deine Website in den Suchergebnissen erscheinen kann, muss die Suchmaschine wissen, dass sie überhaupt existiert. Dafür muss die Suchmaschine deine Website durch so genannte Crawler “besuchen” und in ihren Index aufnehmen.

Crawler sind Computerprogramme, die das Internet automatisch nach Websites durchsuchen, und zwar 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Crawler schauen sich jede Website (und deren Unterseiten) von oben bis unten an: Texte, Bildbeschreibungen und alle Links. In diesem ersten Schritt wollen sie nur wissen, was sich auf der Website befindet. In einem zweiten Schritt werden die Inhalte analysiert. Dann wird dein SEO wichtig. (Siehe nächster Blogbeitrag)

Deine Website kann nur dann in den SERPs (Search Engine Result Pages = „Suchmaschinenergebnisseiten“) angezeigt werden, wenn sie vom Google-Index aufgenommen wurde.

Ist deine Website bei Google indexiert?

Über die Suchleiste von Google kannst du ganz einfach überprüfen, ob deine Website bereits indexiert wurde oder nicht.
TIPP: dafür einfach “site:” bei Google ein, und ergänze die URL.
Hat Google deine Website bereits erkannt, erscheint nun eine Auflistung der Website mit allen Unterseiten. Falls nicht, erhältst du eine Fehlermeldung.

Checke ob deine Website indexiert ist

Deine Site indexieren lassen:

• Gehe zur Google Search Console.
• Navigiere zu „URL-Prüfung“.
• Kopiere die URL, von der du möchtest, dass sie im Index landet, in das Suchfeld.
• Warte, bis Google die URL geprüft hat.
• Klicke den Button “Indexierung beantragen”.

URL prüfen auf der Google Search Console

Wie lange dauert es, bis meine Seite bei Google erscheint?

Geduld. Du kannst nicht beeinflussen, wann Google seine Crawler auf dich loslässt. Wie oft eine Website von Crawlern durchsucht wird, ist von Website zu Website unterschiedlich. Manchmal dauert es ein paar Tage und manchmal ein paar Wochen. Google „crawlt“, z. B. Nachrichtenseiten dauerhaft, weil die Suchergebnisse zeitnah zu finden sein müssen. Um deine Inhalte für Google wichtiger zu machen, musst du kontinuierlich SEO betreiben. Dazu im nächsten Beitrag die Basics.

Assistiere Google mit einer XML-Sitemap.

Eine Sitemap ist ein Verzeichnis sämtlicher Unterseiten einer Domain. Mit einer Sitemap kannst du Suchmaschinen mitteilen, welche URLs in den Suchergebnissen bevorzugt angezeigt werden sollen. Das sind die kanonischen URLs. Eine Sitemap in der Skriptsprache XML ist für Suchmaschinen leicht lesbar. Mit einer XML-Sitemap machst du es Google noch einfacher, alle Inhalte deiner Website zu erfassen.

So trägst du deine Sitemap bei Google ein:

• Fertige zuerst eine Sitemap deiner Website an.
Die beide SEO-plugins „Yoast SEO“ und „All in One SEO“ bieten eine einfache Lösung, eine Sitemap zu erstellen.
Wenn du nicht bereits eines dieser Plugins installiert hast, solltest du das jetzt sofort tun. Die beide Plugins sind das A und O für dein SEO-Optimierung!
• Navigiere in der Google Search Console zu „Sitemaps“,
gib den von dem Plugin erstellten Sitemap-URL ein, und klicke auf „senden“.

FAZIT

Du muss nicht unbedingt tagein, tagaus auf „Social“ aktiv sein, um von Interessenten gefunden zu werden. Wer kein reines Online Business betreibt, sollte sich unbedingt bei Google My Business anmelden. Damit kannst du deine Firma online besser präsentieren und Google bei der Indexierung deiner Website nachhelfen.

P.S. Sollte dir das alles zu viel „Fachchinesisch“ sein, dann melde dich bei mir. Buche jetzt deine kostenlose Strategie-Session per Zoom: Zum Kennenlernen, Fragen stellen und Zweifel ausräumen!