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Portraitfotografie, Porträtfoto

06 Mai Warum man wirkungsvolle Porträtfotos braucht…

Die meisten Leute klicken beim Besuch auf einer Webseite auf die „Über uns“ Seite. Sie wollen wissen mit wem sie es tun zu haben. Hier haben Sie die Chance mit einem gelungenen Porträtfoto Vertrauen, Kompetenz und Sympathie auszustrahlen. Sympathie ist ein wichtiger Schlüssel zum Kunden und wird sehr über die Qualität der Beziehung bestimmen.

Das Gesetz der Sympathie besagt, dass wir Menschen eher glauben, eher vertrauen und sie für kompetenter halten, wenn sie uns sympathisch sind. Auch verhalten wir uns automatisch aufgeschlossener und offener, wenn wir es mit sympathischen Personen zu tun haben. Stimmt die Chemie, geht vieles einfacher und leichter.

In mehreren Studien wurde herausgefunden, dass Menschen die uns ähnlich sind, uns auch sympathisch sind. Ähnlichkeit lässt sich über viele Merkmale festmachen: Aussehen, Interessen, Ansichten, Bildung und vieles mehr. Für ein wirksames Porträtfoto bedeutet das, dass Sie auf jeden Fall Ihr Aussehen und die Inszenierung Ihrer Zielgruppe anpassen sollten.

Ein Prinzip, das noch stärker wirkt als das Ähnlichkeitsprinzip, ist die so genannte „Reziproke Zuneigung“. Wir bewerten einen Menschen umso sympathischer, je mehr wir annehmen, dass dieser Mensch uns auch mag. Das ist sogar dann der Fall, wenn diese Person uns eher unähnlich ist. Umso wichtiger ist es, dass Sie auf Ihrem Porträtfoto freundlich und interessiert rüberkommen. Dabei ist nicht nur die Optik entscheidend, sondern vor allem die Körpersprache.

Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück.

Indisches Sprichwort

Es gibt in der Körpersprache eindeutige Signale der Sympathie:

Unsere Mimik
Das Lächeln ist die Königsdisziplin um Sympathien zu gewinnen. Ein natürliches, aufgeschlossenes Lächeln ist der perfekte Türöffner. Überall auf der Welt wird dieses Signal verstanden und mit positiven Attributen gleichgesetzt. Wir unterscheiden ein echtes Lächeln von einem gekünstelten. Deswegen macht ein guter Fotograf immer mehrere Aufnahmen. Niemand, außer Topmodels, ist ­geübt seinen Gesichtsausdruck gezielt zu kontrollieren.
TIPP: Gesichtsstarre? Kein Problem, einfach Ihre Zunge gegen die oberen Schneidzähne pressen, loslassen.

Unser Blickkontakt
Sehr wichtig ist ein natürlicher Blickkontakt. Mit der Betonung auf „natürlich“. Dieser Blickkontakt signalisiert dem Empfänger Interesse und Wichtigkeit. Natürlich gibt es in der Modefotografie oder bei Künstlerporträts auch gute Fotos, auf denen das Model wegschaut. Aber diese wirken vielfach distanziert oder verträumt und dienen anderen Zwecken.
TIPP:  Schauen Sie kurz vor dem Auslösen von der Kamera weg – danach wenden Sie sich wieder die Kamera zu. So ist man automatisch entspannter und natürlicher.

Pupillenvergrößerung
Pupillenvergrößerung ist eine unbewusste Reaktion auf positive Gefühle. Die Pupillen vergrößern sich bei Wohlwollen, Zuneigung oder beim Anblick von Bildern und Speisen. Mag Sie ein Mensch, so werden sich seine Pupillen im Gespräch vergrößern.
TIPP: Schließen Sie vor dem Auslösen kurz die Augen – beim Öffnen sind die Pupillen dann automatisch erweitert.

Unsere Körperhaltung
Die ideale Körperhaltung ist zugewandt, aufrecht und locker, mit geraden Schultern und leicht erhobenem Kinn. Eine gute Körperhaltung strahlt Dynamik, Gelassenheit, Kompetenz und Selbstbewusstsein aus – und liefert somit die besten Voraussetzungen sympathisch zu wirken.
TIPP: Heben Sie die Arme minimal seitlich an, so dass ein leichter Muskeltonus entsteht.

Der wichtigste Tipp von allen: Jeder Mensch ist anders, deshalb legen Sie sich auf gar keinen Fall ein festes Schema zu. Bleiben Sie authentisch.

Empfehlenswert: Im interaktionsblog.de dreht sich alles rund um die Körpersprache Ihrer Mitmenschen.

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