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Blog schreiben

So erstellst du
den perfekten Blogartikel

Lerne wie du deine Websitebesucher von deinem Expertise überzeugst UND bei Google besser gefunden wirst.

Ein Blog ist das perfekte Mittel um:
– dich als Experte zu positionieren
– einen „Tribe“ aufzubauen
– bei Google gefunden zu werden

Wenn „Schreiben“ dein Ding ist und du sowieso Experte auf deinem Fachgebiet bist, dann baue unbedingt einen Blog auf.

Mit „Schreiben“ meine ich nicht „Das Aneinanderreihen von Buchstaben, Wörtern und Sätzen“. Das kann jeder. Es gibt einen feinen Unterschied zwischen Schreiben und „Blogposts erstellen“. Etwa so wie zwischen Gehen und Salsa.

Beim Blogpost erstellen geht es mehr um Dinge, wie z. B.:

  • den Wert für deinen Leser
    Finde heraus, was deine Leser (wirklich) interessiert! Welches Ergebnis kannst du mit deinem Blogpost bewirken?
  • dein eigener Schreibstil 
    Deine Wortwahl sagt viel über deine Herangehensweise aus. Bring bitte deine Persönlichkeit ein. Auch ein wenig Unterhaltung und Humor können nie schaden.
  • dein Know-how so zu verpacken, dass es für dein Publikum leicht verdaulich ist
    Du sollst ja keine wissenschaftliche Verhandlung für deinen Prof. schreiben, sondern deinen Kunden bei ihren Problemen helfen.
  •  dein Blogpost so zu strukturieren und zu schreiben, dass dein Thema bei Google oben rankt

Willst du den perfekten Blogartikel schreiben? Dann mal los! Hier ist die komplette Anleitung.

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Quicktipps für deine Website

1

Ideen sammeln

Leg dir eine Ideensammlung an – geh fischen. Und zwar an folgenden Stellen. Dann ist ein guter Fang garantiert:

  • Wie lauten die Fragen, Probleme und Bedürfnisse deiner Kunden?
    Wenn du mit deinem Business am Anfang stehst und nicht viel Feedback bekommen hast, kannst du auch eine kleine Umfrage auf Social Media starten.
  • Was beschäftigt dich gerade?
    Es gibt in jedem Fachbereich immer Themen, die kontrovers diskutiert werden. Hier kannst du deine Sicht auf die Dinge erzählen und zeigen, was dir wichtig ist.
  • Zu welche Themen schreiben deine Kollegen?
    Damit meine ich nicht, dass du Blogartikel eins zu eins kopieren solltest. Allerdings kann man sich inspirieren lassen und seine eigene Version zu einem interessanten Thema schreiben.
  • Was geben deine Wunschkunden bei Google ein?
    Nach welchen Begriffen sucht dein Publikum?

    Gib dein Thema bei Google ein. Google schlägt dann sogenannte Longtail Keywords vor.

    Ein Beispiel: Marathontraining

• Google schlägt von sich aus verschiedene Subthemen vor: „für Frauen“, „mit 60“, „für Anfänger“, „Regeneration“. Damit hast du gleich verschiedene Themen für deinen Blog gefunden. Oder sogar eine Nische 😉
• Du kannst auch gezielt nach Longtail-Keywords suchen, indem du hinter deinem Thema einen Buchstabe eingibst. Von a bis z spuckt Google verschiedene Themen zu der Buchstabe aus. Beispiel: „Marathontraining a“. Daraus ergeben sich gleich neue Ideen wie „Anfänger“, „and low carb“ oder „and stretching“. 

• Google zeigt direkt unter den Anzeigen „ähnliche Fragen“ an. 

• Ganz unten auf der erste Suchergebnisseite findest außerdem „verwandte Suchanfragen“. 

verwandte Suchanfragen Google

Aus dem Suchergebnis lassen sich Blogthemen ableiten, wie im Beispiel „Trainingsplan für 3 Monate/ein Jahr“. Wenn du genügend Ideen gesammelt hast, dann fertige einen Contentplan für die nächsten Wochen an. 

2

Text zu deinem Thema (richtig) erstellen

Es ist ein Irrtum, zu denken, dass du einfach mal drauflostippen solltest. Nicht mal die besten Schriftsteller arbeiten ohne Plan. Wenn du folgende Schritte anwendest, wirst du schneller zu besseren Ergebnissen kommen:

Brainstormen > Keywords suchen > Überschrift formulieren > Recherchieren > Struktur erstellen > Texten > Feinschliff > Lektorat
(Achtung: Diese Reihenfolge ist nicht zwingend. Sie funktioniert nur verdammt gut.)

2.2 Keywords finden

In erster Instanz schreibst du vor dein Publikum! Deine Texte sollten zu deinem Thema passen und eine Antwort auf die Fragen und Problemen deiner Kunden darstellen.

Vieles, was für deine Nutzer gut ist, ist auch für das Google-Ranking gut. Suchmaschinen haben ein Interesse daran, bei Suchanfragen die richtigen Inhalte darzustellen. Das funktioniert nur, wenn Google erkennen kann, dass dein Blogartikel eine Antwort auf die Suchanfrage gibt. Überlege dir, nach welchen Begriffen deine Interessenten suchen würden.

Spoiler Alarm: Viele Kunden suchen nicht nach Fachbegriffen sondern „problemverwandt“.
Beispiel: Die wenigste Laufanfänger werden nach „Pronation“ suchen. Die fragen sich eher, wie sie den besten Schuh für das Lauftraining finden.

Am besten verwendest du ein Keywordtool, wie z. B. KWFinder oder Googles Ads-Keyword-Planner. Ich verwende die kostenpflichtige Version von Ubersuggest.
Das Tool gibt es in einer kostenlosen Version unter diesem Link, allerdings mit einer begrenzten Anzahl von Suchanfragen: https://neilpatel.com/de/ubersuggest/

Für diesen Artikel war ich nicht sicher, ob ich „Blog“, „Blogartikel“ oder „Blogpost“ in der Überschrift und der URL verwenden sollte.

Wenn du diese Begriffe bei Ubersuggest eingibst, siehst du, dass das Suchvolume für „Blog schreiben“ viel größer ist. Die geschätzte Konkurrenz („SEO difficulty“) ist höher, aber liegt noch unter 50 (über 60-70 wird es echt schwierig) Also habe ich mich für „Blog schreiben“ entschieden.

Keywords finden: Ubersuggest

2.3 Überschrift optimieren

Wusstest du, dass wir heutzutage innerhalb weniger Stunden online mehr Information aufnehmen, als unsere Vorfahren in ihrem gesamten Leben? Um die Menge verarbeiten zu können, haben wir gelernt, zu „scannen“. Beim Überfliegen der Inhalte spielt die Überschrift eine wichtige Rolle. Die sieht man als Erste, auf der Website, auf Facebook, bei Google usw., und sie bestimmt meist, ob dein Besuch bleibt oder geht.

Damit deine Überschrift die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe auf sich zieht, sollte sie folgende Eigenschaften erfüllen:
• klar machen, warum es geht
• möglicherweise einen Nutzen oder ein Ergebnis versprechen
• neugierig machen

Und um bei Google besser zu ranken, solltest du unbedingt das Keyword in deiner Überschrift verwenden.

2.4 Recherchieren

Du kannst nicht alles wissen. Dafür gibt es Recherche. Auch die besten Krimiautoren müssen sich informieren, bevor sie ihre Story überzeugend und detailliert erzählen können.

Um sich tiefer in das Thema einzuarbeiten und keine Details zu vergessen, geht kein Weg daran vorbei: Recherchiere, was das Zeug hält!

2.5 Struktur erstellen

Nachdem du nun die wichtigste Infos gesammelt hast, solltest du eine (grobe) Struktur festlegen.

Für diesen Artikel war das:
• Einleitung
• Ideen sammeln
• Texte erstellen
• Auf deiner Website zeigen
• Fazit

Für jeden Punkt solltest du einen Unterüberschrift erstellen. (Es ist egal, ob du das an dieser Stelle oder erst später machst.)

Wenn du in deiner Überschrift eine Zahl verwendest, solltest du die einzelnen Unterüberschriften auch mit einem Nummer versehen. Das macht deinen Artikel sehr übersichtlich, und es erleichtert deinem Publikum das „Scannen“.

2.6. Texte schreiben

Nachdem du dich ausgetobt hast, legst du deinen Text zur Seite. Schau am nächsten Tag nochmals frisch drüber, und mache einen Feinschliff. Eventuell auch mehrmals.
Hier sind 5 Tipps für gute Blog-Texte:

1.Schreib, wie du sprichst – kein Beamtendeutsch oder wissenschaftliche Verhandlungen
2. Sprich eine Person direkt an, am besten deinen Kundenavatar
3. Kurze Paragrafen und Sätze. Mehr Punkte.
Schau ob du verschachtelte Sätze in zwei oder drei Einzelne herunter brechen kannst
4. Lass Personen sprechen, verwende Zitate
5. Verwende Storys und Beispiele

2.8. Lektorat beauftragen

Beauftrage einen Profi, deinen Text Korrektur zu lesen. Wir neigen dazu, Sätze und Wörter automatisch zu ergänzen. Insbesondere, wenn wir den Inhalt selbst produziert haben. Ein Profi schaut ganz frisch auf deinem Beitrag und kann dich eventuell auch auf inhaltliche Ungereimtheiten hinweisen. Du als Experte entwickelst oft eine Art Betriebsblindheit.

3

Deinen Blogpost auf deine Website stellen mit WordPress

3.1. Dein Keyword richtig platzieren

Verwende dein Hauptkeyword in:
• Seitentitel: der Name, unter dem WordPress deinen Blogbeitrag speichert
• Permalink: der Name hinter deiner URL – https://deinewebsite.de/blognamemitKeyword
• Snippet: das Suchergebnis, so wie von Google dargestellt. Verwende für deine Snippets das PlugIn Yoast oder AIOSEO (dazu im nächsten Blogbeitrag mehr)
• Beitragsbild: Dieses Bild erscheint auf deiner Blogübersichtsseite und in den Social Media.
• Überschrift (HL1): die erste Überschrift auf deinem Blogbeitrag. Verwende den HL1-Tag, damit Google deine Überschrift finden kann.

3.2. Bilder richtig einsetzen

Wir nehmen Bilder 60.000 Mal schneller wahr als Texte. Ein flüchtiger Blick reicht, um einen ersten Eindruck zu bekommen und emotional einzusteigen.

Nutze diesen Effekt, und ergänze deine Überschrift mit einem Eyecatcher. Ich sage bewusst „ergänzen“, weil du vermeiden solltest, genau das Gleiche abzubilden, was in deiner Überschrift steht. Die Kombination Bild-Überschrift hat die meiste Wirkung, wenn die Inhalte sich ergänzen.

Gute Stockfotos findest du z. B. bei Canva, Shutterstock, 123RF, Pexels oder Pixabay. In einer meinen nächsten Blogbeiträgen werde ich dieses Thema ausführlich angehen. 

Bild und Text kombinieren
Schon mal eine Idee gehabt, von der deine Mutter nicht begeistert war?
Bild und Text sollten einander ergänzen

Natürlich kannst du auch Portraitfotos von dir verwenden. STICHWORT: Personal Branding
Achte bitte darauf, dass du dich nicht zum Affen machst.

Ich sehe im Moment so viele negative Beispiele auf Instagram, wo insbesondere Frauen, sich rund aus dämlich darstellen. Das sind durchaus Frauen, die auf ihrem Fachgebiet etwas zu sagen haben, und die sich durch eine unseriöse Darstellung weit unter Wert verkaufen. Das muss nicht sein. Bitte sei dir selbst treu. Lass dich von einem Profi fotografieren, der deine Persönlichkeit nach vorne bringt.

Optimiere deine Bilder für mehr Traffic.

Folgende Punkte MUSST du beachten:

  • Die Datenmenge so klein wie möglich machen, damit die Ladezeit deiner Website niedrig ist: max. 200kb pro Bild, am besten 20 bis 50kb! Es gibt verschiedene Tools, die deine Bilder komprimieren. Ich verwende ein kostenloses Tool in meinem Browser:
    https://www.iloveimg.com/de/bild-komprimieren
  • Das Keyword in dem Dateinamen verwenden
    z. B. „Marathontraining.jpg“ statt „foto3476.jpg“
  • Der ALT-Tag verwenden: Der Alt-Tag (für „alternativer Tag”) wird von Suchmaschinen verwendet, falls Bilder oder Grafiken einmal nicht angezeigt werden. Oder sie werden bei Google unter dem Suchergebnis „Bilder“ dargestellt.
    Erstelle eine möglichst kurze und sinnvolle Beschreibung, und achte darauf, das Hauptkeyword zu nennen. Der Alt-Tag gehört zu den Meta-Angaben und ist für den User auf der Website nicht sichtbar. Einige meiner Kunden haben mich bei Google über die Bildersuche gefunden.
ALT-Tag für deine Bilder verwenden

3.3. Strukturieren

Teile deinen Blogpost in kleine Häppchen auf, sowohl optisch als auch inhaltlich.
Mache es deinen Lesern so einfach wie möglich, deinen Beitrag zu überfliegen.
Dazu kannst du folgende Hilfsmittel verwenden:
• Überschriften und Zwischenüberschriften
• Inhaltsverzeichnis
• kleine Absätze
• kurze Sätze (kein lange verschachtelte Sätze)
• Bulletpoints
• wichtige Infos extra hervorheben indem du sie fett oder kursiv markierst
• Bilder oder Grafiken zwischendurch streuen, um das Ganze aufzulockern

3.4. Optimiere deinen Textauszug.

Der Textauszug wird auf deiner Blog-Übersichtsseite und in Blog-Widgets dargestellt. Hier solltest du in ein paar Sätzen neugierig machen auf dein Thema. Nicht mehr, aber vor allem auch nicht weniger.

3.5. Interne Links einbauen

Bei den meisten Themen braucht man „Seitensprünge“, um einzelne Aspekte zu vertiefen. In diesem Artikel verlinke ich z. B. nach „Call to Action“. Es würde einfach den Rahmen sprengen, wirklich ALLE Infos in einem Artikel unterzubringen.

Interne Links sind gut für deine Leser und noch besser für dein Ranking.

Interne Links gehören zu den wichtigsten Rankingfaktoren im Google-Algorithmus. Durch interne Links zeigst du den Googlebots, dass deine Site sich ganzheitlich mit deinem Thema beschäftigt. Außerdem bieten interne Verlinkungen den Vorteil, dass neue Seiten oder Beiträge von Google schneller gecrawlt (überprüft und bewertet) werden. Der Googlebot überprüft nicht regelmäßig alle Unterseiten deiner Domain. Wenn der Bot aber auf einem bereits bestehenden Beitrag den Link zum neuen Artikel findet, folgt der Bot diesem Link und findet deinen neuen Beitrag.

TIPP: Es bringt nichts, einfach wahllos Links zu setzen.
Der Algorithmus ist nicht blöd. Es gibt Spielregeln, die du beachten musst:
• Der interne Link soll dem Leser einen Mehrwert bieten.
• Der Link soll Google beweisen, dass deine Website sich tiefgehend mit deinem Thema auseinandersetzt.
• Der Link muss so platziert werden, dass er tatsächlich geklickt wird.
• Die Wörter, die du verlinkst, sollten das Fokuskeyword des verlinkten Beitrags enthalten.

3.6. Deine E-Mail-Liste aufbauen

Nutze deinen Blogpost auch, um deine E-Mail-Liste auszubauen. Durch eine E-Mail-Liste sind deine Leser stärker an dein Business gebunden als wenn sie nur Fans oder Follower deiner Social-Media-Kanäle sind.

Bewerbe dein Freebie, und platziere ein- bis zweimal ein Call to Action zwischen deine Inhalte. Am besten sorgst du dafür, dass dein Freebie thematisch zu deinem Blogpost passt. (Fertige eventuell ein neues Freebie an.)

FAZIT

Wenn schon, denn schon. Wenn du einen Blog erstellen willst, dann mache es gleich richtig. Damit du deinen Kunden und Google zeigst, dass du der Experte auf deinem Gebiet bist.

Das bedeutet nicht, dass du unbedingt jede Woche produzieren musst. Nimm dir die Zeit, und schreibe in deinem eigenen Tempo den besten Blogbeitrag der Welt. Lieber langsam aber richtig als schnell dahingerotzt. „Klasse statt Masse“ bringt dir den meisten Traffic.

Nutze deinen Blogbeitrag, um andere Kanäle zu bespielen. Extrahiere zwei bis drei untergeordnete Punkte, und poste die auf Facebook oder Instagram. Nimm deinen Blogbeitrag als Anlass für einen neuen Newsletter. Nach einem Jahr hast du so viele gute Beiträge, dass du sie zu einem E-Book kombinieren kannst. Oder du erstellst auf Basis davon Videos oder Podcasts. Die wiederum neue Interessenten auf deine Website leiten.
Fang einfach an, über dein Thema zu schreiben!

Ich hoffe, dieser Artikel war hilfreich. Willst du auch mehr aus deiner Website herausholen? Dann lass uns reden.

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